Perfekte Pizza unterwegs – geht das überhaupt ?

Heute geht es mal wieder um das Thema Kochen und die beliebteste Speise im Vanlife und Campingeinsatz. Wie gelingt die perfekte Pizza an jedem Platz der Welt? Ist der Skotti Grill die Lösung, die wir alle suchen?

Pizza ist immer noch ein allseits beliebter Snack und die perfekte Zubereitung auf Reisen im Van eine Herausforderung. Ihr kennt wahrscheinlich alle den berühmtesten aller Campingbacköfen, den „Omnia“. Die Allzweckwaffe findet sich fast in jedem Reisemobil und Camper und ist auch bei uns seit vielen Jahren auf Reisen nicht mehr wegzudenken. In dem vielseitigen Topf lassen sich schnell wunderbare Aufläufe zaubern, Brot backen oder wär’s einfach möchte, auch nur Aufbackbrötchen zubereiten. Aufgrund der Vielseitigkeit würden wir nie ohne dieses Gerät auf Reisen gehen. Auch die vielen Nachbauten, die sich des gleichen Prinzips bemächtigen, funktionieren einwandfrei, sind aber um einiges günstiger.

Eine klassische Pizza hingegen stellen das Gerät vor eine grosse Herausforderung. Systembedingt hat eine Pizza aus dem Omnia zunächst einmal ein grosses Loch in der Mitte! Das ist nicht schön und macht die Pizza zu aller erst einmal klein. Auch die Hitzeverteilung zwischen Ober- und Unterhitze ist alles andere als optimal.
Die starke Unterhitze führt schnell dazu, das der Boden sich in eine dicke ungenießbare schwarze Kruste verwandelt. Ihr habt das sicher auch schon mal mit größtem Aufwand abgekratzt und euch über das schlechte Ergebnis geärgert. Zudem lässt sich im verschlossenen Topf die Garzeit schlecht einschätzen.

Wir haben wirklich fast alles ausprobiert. Von der Pizzaschnecke, bis zur Calzone in Hufeisenform. Geschmacklich ist das schon alles eine Art Pizza. Aber in der Zubereitung bleibt es immer eine Herausforderung und optisch hat das natürlich mit einer Pizza schon mal gar nichts zu tun. Ich bin mir sicher, auch ihr habt die gleichen Erfahrungen gemacht und lebt mit diesem zweifelhaften Kompromiss. Auch die Zubereitung als Pizzaschnecke geht schon mal ein ganzes Stück besser, hat uns aber letztendlich auch nicht überzeugt.

Pizza in der Pfanne ist auch nicht doll

Unterwegs habe ich schon einige getroffen, die die Pizza einfach in der Pfanne zubereiten. Ganz ehrlich, ich habe das ausprobiert und festgestellt, das es dann eher wie ein Pfannkuchen wird. Wie gesagt: eine Pizza muss wie eine Pizza aussehen und vor allem wie eine Pizza schmecken. Für eine richtige Pizza braucht es einen Pizzaofen mit richtig Dampf und einer hohen Temperatur. Wollt ihr so etwas mit auf den nächsten Roadtrip nehmen? Wir haben dafür im Bulli nicht genug Platz.

Elektrischer Pizzaofen (KI generiert)

Das muss nicht sein. Hier kommt der perfekte Pizzaofen für unterwegs

Die Firma Vennskap GmbH & Co. KG aus Meerbusch hat da eine wirklich perfekte Idee.
Christian Battel, der Erfinder des bekannten Skotti Grills , ist ein wirklicher Tüftler und verwandelt seinen steckbaren Edelstahlgrill mit wenigen Zubehörteilen in einen genialen transportablen Pizzaofen. Und so einfach geht es tatsächlich!

Damit die ganze Sache wirklich gut funktioniert, benötigt man zunächst das Skotti CAP. Der praktische Deckel ist ja bereits beim normalen Grillen ein wirklich empfehlenswertes Zubehör. Bei der Verwandlung des Grills in einen Pizzaofen ist er aber unerlässlich und entscheidend dafür verantwortlich, das im Inneren des Pizzaofens die nötige hohe Temperatur entsteht. Denn erst bei Temperaturen von über 330°C wird eine Pizza kross.

Als nächstes entfernt man den Grillrost und ersetzt diesen durch einen Pizzastein mit entsprechendem Edelstahlhalter. Die Grillzange verwandelt sich in einen praktischen Pizzaschieber, der perfekt an die Ofenbreite angepasst ist. Fertig ist das Setup.
Die schwarzen Flecken, die auf dem Pizzastein mit der Zeit entstehen sind übrigens ganz normal und müssen nicht entfernt werden. Aufgrund der hohen Temperaturen verkohlen einige Teigrückstände beim Backen und können später einfach abgebürstet werden. Auf keinen Fall sollte der Stein mit Wasser in Berührung kommen.

Der Pizzaofen sollte nun 8 – 10 Minuten vorgeheizt werden. Damit ist sichergestellt, das der Pizzastein wirklich eine hohe Temperatur erreicht und die Pizza auch richtig knusprig wird. Wir verwenden Propangas aus einer wiederbefüllbaren 0,5 kg Flasche. Das ist bedeutend nachhaltiger und auch deutlich günstiger als die herkömmlichen Wegwerf-Gaskartuschen.
Wir haben einen herkömmlichen frischen Pizzateig vom Discounter verwendet und diesen mit verschiedenen Belägen ausprobiert. Margerita, Salamipizza und sogar Flammkuchen oder die so genannte weiße Pizza waren innenhalb von 2 – 4 Minuten zubereitet und kamen knusprig frisch auf das Brettchen. Bei einer Tiefkühlpizza würden wir empfehlen, diese vorher auftauen zu lassen und nicht im gefrorenen Zustand in den Ofen zu schieben.

Ebenfalls gute Erfahrungen haben wir mit frischem Flammkuchenteig aus dem Kühlregal gesammelt. Belegt mit Saurer Sahne, Sauerkraut und gewürfelter Salami gelingt auch dieses Gericht innerhalb von Minuten und wird richtig kross. Der Teig zeigte sich dabei noch etwas widerstandsfähiger gegenüber dem heißen Stein und wurde nicht so schnell dunkel. Allerdings schadet es nichts, wenn ihr die fertig belegte Pizza auch auf einem Stück Backpapier im Ofen platziert. Das Papier wird lediglich etwas dunkel und verbrennt nicht.

Mit dem Pizzaschieber kann man nach nur wenigen Minuten eine knusprig leckere Pizza aus dem Backofen entnehmen. Wie ihr seht zerläuft der Käse wunderbar und zeigt eine schöne Bräune. Auf dem rechten Bild haben wir uns an einem Auflauf versucht. Habt ihr noch kleine Edelstahlpfännchen? Einfach die gewünschten Zutaten wie Kartoffeln, Nudeln oder Gemüse mit ein wenig Sauce und Käse in einer Schale in den Ofen schieben. Perfekt und einfach genial lecker.

Das ist der Pizzaofen für unterwegs, den wir uns schon immer gewünscht haben!

Nach diesem überaus erfolgreichen Test wird uns der tolle Pizzaofen zukünftig immer auf unseren Reisen begleiten. Der Omnia ist für Aufläufe, Kuchen oder Brot genial. Aber an eine Pizza aus dem Skotti Backofen kommt er niemals heran. Von uns gibt es für diese tolle Idee eine absolute Kaufempfehlung.

Was meint ihr? Welche Erfahrung habt ihr mit der Zubereitung von Pizza unterwegs gesammelt? Schreibt es uns gerne hier in die Kommentare oder sendet uns eine Nachricht. Wir sind gespannt. Viele Grüsse und guten Appetit sendet euch das Team Roadbus.de

Zur Transparenz gehört aber auch die Erwähnung, das wir für diesen Bericht keinerlei Honorar erhalten und diesen Erfahrungsbericht aus eigenem Antrieb schreiben. Wir stehen in keinerlei Geschäftsbeziehung mit der Fa. Vennskap GmbH & Co. KG. Trotzdem müssen wir aus rechtlichen Gründen diesen Artikel offiziell als „WERBUNG“ kennzeichnen. Den Skotti Grill und das dazugehörige CAP haben wir für diesen Test kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Den Pizzastein und den Pizzaschieber haben wir selber gekauft, um diesen Test durchzuführen.

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