Reisen im zweiten Corona-Jahr

Jetzt nach 16 Tagen unterwegs möchte ich dann doch mal etwas zu Thema “Reisen im zweiten Corona-Jahr“ schreiben . . .

So eine „Live-Berichterstattung“ ist ja in der Regel authentischer, als jeder Bericht im Fernsehen oder anderen Medien. Natürlich kann ich hier nur unseren persönlichen Eindruck wiedergeben, der sich ja auch durchaus von anderen Meinungen unterscheiden kann. Trotzdem hilft es vielleicht dem einen oder anderen, sich ein Bild von der Situation im Land zu machen.
Der Grenzübertritt in Südtirol nach Italien war ja für uns ziemlich problemlos. Außer der Online-Anmeldung im Internet musste von uns nichts erledigt werden. Auf der bisherigen Reise durchs Land ist Corona immer noch in Italien präsent. Vereinzelt sieht man auf der Straße noch Menschen, die eine Maske tragen, aber vorgeschrieben ist diese nur noch im Supermarkt und in den Geschäften. In den Restaurants wird im Aussenbereich mehrheitlich ohne Maske serviert. Natürlich tragen auch die Gäste keine Maske mehr. Auf der Fähre nach Sardinien war selbstverständlich im Schiff Maskenpflicht. Auf dem Aussendeck haben wir jedoch nur sehr vereinzelt Personen mit Maske gesehen. Alles in allem also eine entspannte Situation. Hier auf unserem Campingplatz trägt fast niemand einen Mundschutz. Abstandsregeln sieht man auch eher locker.
Man hat das Gefühl, daß die Pandemie vollständig aus den Köpfen der Menschen verschwunden ist. Auch in den Gesprächen ist das überhaupt kein Thema mehr. Eine skurrile Situation, wo dieses Thema ja monatelang die Schlagzeilen dominierte. In vielen anderen Ländern steigen ja die Ansteckungszahlen wieder auf enorme Werte. Nach und nach werden Länder wie Spanien und Griechenland wieder zu Risikogebieten. Mal sehen, wie sich das hier im Land weiter entwickelt und dann auch auf unseren Reiseverlauf auswirkt. Es bleibt spannend. Wie läuft es auf euren Reisen?

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